Prosa-Spielerei: Yoga als Reise zu dir selbst

Es ist schwer in Worte zu fassen, was die eigene Practice, das eigene Yoga, bedeutet und wie es sich anfühlt… Fábia hat den Versuch in einem Prosa-Text gewagt – Bereit einzutauchen? Als Anstoss für deine eigene Reise? Du kannst den Text selber lesen und ihn dir, von Fábia gelesen, anhören. ❤

Yogastunde oder Yogalektion | Luzern | Hatha Flow

Auf die Matte steigen, die Augen schliessen und mit einem langen Atemzug die Welt Welt sein lassen – nochmals ankommen. Diesmal im Moment.

Die Atmung wird immer klarer spürbar, bewusster, tiefer. Sich darauf einlassen und loslassen. Loslassen – Im Bauch, wo die Atmung nun, manchmal mutig, manchmal zögerlich, ihren Weg hinfindet.

Beobachtend alle Gedanken und Gefühle wahrnehmen, nach Innen hören, lauschen. Es kann laut und hektisch sein, wie auf dem indischen Basar und still, wie an einem geheimen Bergsee.

Die Entdeckungsreise nimmt ihren Lauf – immer und immer wieder auf Überraschendes stossen und sich doch ortskundig fühlen. Keine Angst, verloren zu gehen.

Der Geist verbindet sich mit der Atmung, die Atmung verbindet sich mit der Bewegung. Oder auch umgekehrt.

Sich erden, fliessen, fliegen und leuchten lassen. Den Geist beruhigen, die Gedanken ziehen vorüber.

Auch dem Unbequemen Platz geben, Raum schaffen im Körper, noch mehr aber zwischen den Gedanken.

Zulassen, annehmen, akzeptieren – üben. Und Spielen! Ohne Endziel, ohne Wertung, dafür die plötzliche Freiheit spüren.

Die Verbindung nach Innen geniessen. Sich als Tropfen im Ozean fühlen, gleichzeitig der gesamte Ozean sein – Welle für Welle, Atemzug für Atemzug. Und weiter…

Breathe. Play. Be.

 

Erstmals veröffentlicht wurde der Text auf dem Blog von Ananda Vinyasa Yoga. 

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