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Drei Fragen an Daniela

26. März 2018
Daniela im Krieger

Daniela, bei uns vor allem mit playful Ashtanga und Yin auf der Matte, hat sich Zeit für drei Fragen genommen. Womit unsere Reihe „Drei Fragen an…“ weitergeführt wird. 🙂 Wir wünschen dir viel Spass beim Lesen und mehr erfahren zu Daniela. ❤

Welche Aspekte des Ashtanga Vinyasa Yoga gefallen dir besonders gut?
Der durch die Synchronisation von Atmung und Bewegung entstehende Flow ist es, der mir am Ashtanga Vinyasa Yoga so gut gefällt. Dieser Tanz, in dem sich aus jedem Atemzug, wie ganz von alleine, eine Bewegung ableiten lässt.

Ich lasse mich schnell ablenken und die Arbeit mit Ujjayi-Atmung, Bandhas (Muskel- und Energieverschlüsse) und Drishti (Blick) hilft mir, während der Yoga-Praxis fokussiert und präsent zu sein. Weiter schätze ich am Ashtanga Vinyasa Yoga die traditionelle Verbundenheit doch sehr. In einer Zeit, in der wir täglich mit farbigen, abgedrehten Yogabegriffen und -bildern quasi überspült werden, bin ich ab und an froh, inne halten zu können und mich zu besinnen, dass Yoga eine alte, indische Kunst der Achtsamkeit und Hingabe ist, kein Leistungssport und auch kein Lifestyle-Challenge.

Wie verbindest du die eher traditionelle und festgelegte Ashtanga-Praxis mit der FAYO-Verspieltheit?
So wie ich Ashtanga Vinyasa Yoga kennenlernen durfte und auch zu lehren gelernt habe, handelt es sich durchaus um eine verspielte Praxis. Eine Yoga-Praxis, die einen dazu einlädt zu entdecken und zu entwickeln. Die Rocket®-Sequenzen, die ich im STUDIO FAYO unterrichte, umfassen ausgewählte Asanas aus den ersten drei traditionellen Serien des Ashtanga, wobei die traditionellen Asanas modifiziert werden, ohne dabei ihre Wirkung zu schmälern. Der Ashtanga-Grundaufbau ist in den von mir unterrichteten Sequenzen unverkennbar und dennoch ist keine Sequenz wie die andere.

Mit einem Schmunzeln pflegte Sri K. Pattabhi Jois (1915 – 2009) seinen Schüler Larry Schultz (1950-2011), der diese Rocket®-Sequenzen entwickelte, „the bad man of Ashtanga Yoga“ zu nennen. Dies weil Larry sich die Freiheit nahm, die festgelegten traditionellen Ashtanga-Serien in eigener Regie auf- und durchzumischen um diese zauberhafte Praxis westlichen Bedürfnissen anzupassen und so allen zugänglich zu machen. Auch Sri T. Krishnamacharya (1888-1989), Lichtfigur des Ashtanga Vinyasa Yoga, könnte man einen Yoga-Rebellen seiner Zeit nennen. So wird berichtet, er sei der erste gewesen, der Schüler aus dem Westen und auch Frauen in Yoga ausbildete, was dazumal unter den Traditionalisten für einiges Stirnrunzeln sorgte. Das von Krishnamacharya gelehrte Yoga stellte stets den Schüler bzw. die Schülerin ins Zentrum und war individuell abgestimmt.

Die Essenz der Tradition bewahrend und dennoch mutig Grenzen überschreitend. Ganz der Überzeugung, dass Yoga für alle ist und allen gehört. Schon irgendwie stimmig mit der FAYO-Vision, oder? 🙂

Welche Asana (Yogaposition) gefällt dir im Moment besonders und wieso?
Im Moment und immer wieder: Ananda Balasana (Glückliches Baby). Weil ich in dieser Haltung meinen unteren Rücken und gleichzeitig auch meine Hüften so herrlich entspannen kann. Und wenn ich dann noch ein wenig sanft hin und her wiege, dann wähne ich mich jeweils für einen kurzen Moment wieder ganz Kind zu sein; summdidumm…

Daniela macht eine Arm Balance

Ludek Martschini veröffentlicht zusammen mit elf weiteren Künstlern ein Booklet zum Thema Rückenpflege. Die Illustrationen zeigen verschiedene Übungen, welche deinen Rücken stärken und Problemen vorbeugen soll. Die Veröffentlichung wird mit einer Vernissage gefeiert, wo wir live die Übungen präsentieren.

Wir freuen uns riesig am nächsten Donnerstag, 22. März 2018, Teil der Vernissage zu sein. Wer Lust hat, findet uns um 20:00 Uhr vor Ort bei Götti + Niederer am Mühleplatz 1 in Luzern.

Entdecke das FAYO Lab

2. März 2018
Foto vom FAYO Lab Team

«Explore playful Yoga» erlebst du ab März 2018, und somit passend zum Studio-Geburtstag, in erweitertem und einmaligen Rahmen: Dem FAYO Lab.

Im FAYO Lab, entdeckst du Yoga jedes Mal neu, verspielt und immer mit dem gewissen Extra. Und das gewisse Extra macht’s aus: Ein Thema, welches oftmals gerade für unsere Sinne spannend ist, begleitet uns jeweils durch die Lektion.

Ganz im Sinne eines Lab’s (ENG Labor), entdeckst du in dieser Klasse die Vielfalt der Yogawelt und darin dich selbst. Wir verbinden Tradition, Kreativität und Entdeckergeist und bieten dir diese Mischung in der neuen Klasse an ausgewählten Sonntagen um jeweils 14.00 Uhr. Erfahre mehr, finde die ersten Lab-Daten und reserviere dir dein Plätzchen.

Wir freuen uns riesig darauf! ♥♥♥

Foto vom FAYO Lab Team

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